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UKE-Professor Büchel erhält Leibniz-Preis

Er erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis: Prof. Christian Büchel.
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Bonn/Hamburg. Der Neurowissenschaftler Prof. Christian Büchel vom Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis.

Die Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist der höchstdotierte Förderpreis Deutschlands. Insgesamt werden zehn Forscher aus der ganzen Republik für ihre Arbeit mit jeweils 2,5 Millionen Euro belohnt. 2011 sind es nach Angaben der DFG vom Donnerstag vier Frauen und sechs Männer. Das Geld kann in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren nach eigenen Vorstellungen für die wissenschaftlichen Arbeiten verwendet werden. Preisverleihung ist am 16. März in Berlin. Büchel erhält die Auszeichnung nach Angaben der Wissenschaftsbehörde für seine grundlegenden Forschungen zu neuronalen Netzwerkeigenschaften, die bei komplexen Hirnprozessen wie Lernen, Gedächtnis, Sprache, Angst und Schmerz zum Tragen kommen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit waren die Erforschung der Mechanismen, die Angst und Furcht auslösen. Hier habe er als Erster am Menschen gezeigt, dass die Amygdala – eines der Kerngebiete des Gehirns – beim Entstehen von Ängsten eine zentrale Rolle spielt. „Dieser Preis gilt meinem gesamten Team und ist der Lohn für unser jahrelanges Engagement“, erklärte Büchel. Mit dem Geld wolle er seine Forschungsthemen noch intensiver vorantreiben. Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU), der Ärztliche Direktor und UKE-Vorstandschef Prof. Jörg Debatin, und Universitätspräsident Dieter Lenzen zeigten sich hoch erfreut über die Auszeichnung Büchels. „Wir sind froh, einen so engagierten Wissenschaftler wie Professor Büchel in unseren Reihen zu wissen“, erklärte Debatin.

(dpa/abendblatt.de)

 

Last update: 26.06.2013

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